50 Jahre Stolli's - Stollis Tauchbasis

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50 Jahre Stolli's

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Juli 2021: 50 Jahre Stolli's Tauchbasis
mit freundlicher Genehmigung des Magazins
SilentWorld und den Urhebern




Story # 5
Tamariu - das Juwel in der Krone der Costa Brava
von Hans Baumhauer, ca. 2009, original in Englisch
Vorwort von Maria

Als Tom und ich 2004 in Tamariu ankamen, lernten wir schnell nicht nur den Ort, die Basis und die Tauchplätze kennen, sondern auch die große Gemeinde von Freunden und wiederkehrenden Tauchern an Stolli's Tauchbasis. Vom Moment des Kennenlernens an hinterließen Hans und seine Frau Dagmar einen besonderen Eindruck bei uns. Hans war einer der ersten Tauchschüler Stollis und seither ein treuer Freund - mindestens einmal im Jahr kamen die beiden für mehrere Wochen nach Tamariu.
Meistens durfte ich mit Hans tauchen, und schnell entwickelte sich auch zwischen uns eine tiefe Freundschaft. Es muß um das Jahr 2008 oder 2009 gewesen sein, als er mir den folgenden Artikel in die Hand drückte. Zu diesem Zeitpunkt fand ich leider keinen passenden Ort / keine passende Gelegenheit, die Geschichte zu veröffentlichen. Und so landete das Blatt in meinem roten Rezepte-Ordner und ist darin und mit mir für über ein Jahrzehnt zwischen Spanien und Österreich hin und her gereist.
Jetzt endlich, zum 50. Jubiläum von Stollis Tauchbasis, finde ich die perfekte Gelegenheit, Hans' Liebeserklärung an Tamariu zu veröffentlichen.

Lieber Hans, wir wünschen Dir alles Gute und hoffen, Dich und Dagmar bald in Tamariu wiederzusehen!
Maria

Tamariu - Das Juwel in der Krone der Costa Brava
Von Hans Baumhauer
Nachdem ich schon einige Male zum Tauchen auf Mallorca, Fuerteventura, Kenia und den Malediven war, machte ich mich auf die Suche nach einem weiteren, ganz besonderen Reiseziel, das jene einzigartigen Urlaubs- und Tauchzutaten bieten würde, nach denen ich in den Jahren zuvor immer gesucht hatte. Dieser Ort musste eine herausragende natürliche Schönheit haben, keine typische "touristische" Bebauung, sondern einen schönen Sandstrand,
hübsche Appartements oder komfortable Häuser am Hang, die ich gerne für ein paar Wochen im Jahr als mein "Zuhause fern von Zuhause" bezeichnen würde.

Meine Suche hatte ein Ende, als ich 1976 in Kenia Günter Stolberg, genannt 'Stolli', traf. Dieses Muster von einem einzigartigen Tauchlehrer mit Gesichtszügen wie aus Stein gemeißelt, erzählte mir, dass er auch eine Tauchschule an der Costa Brava in einem kleinen ehemaligen Fischerdorf namens Tamariu betrieb. Nachdem ich dort meinen nächsten Urlaub verbracht hatte, war die Suche nach anderen Urlaubszielen vorbei und so freue ich mich, Dir Tamariu vorzustellen zu dürfen, das etwa 80 Meilen südlich der französischen Grenze in einer ruhigen und abgelegenen Bucht zwischen den nahe gelegenen Orten Palafrugell und Begur liegt.



Kleine Buchten inmitten schroffer, mit Kiefern bewachsener Klippen, die kaskadenartig in das kristallklare Wasser des Mittelmeers abfallen, haben die Gegend für ihre außergewöhnliche Schönheit berühmt gemacht. Einfache Dorfhäuser und Straßencafés umgeben einen schönen Strand in einer geschützten Bucht - es ist diese besondere Art von Magie, die die Menschen Jahr für Jahr zurücklockt. So ist es selbstverständlich, dass ich seit 1976 jedes Jahr nach Tamariu zurückkomme.

Ursprünglich ein kleines Fischerdorf, ist Tamariu nicht überentwickelt worden und hat sich seine Individualität und seinen Charme problemlos bewahrt. Einige neue Villen und Apartments wurden kreativ mit der traditionellen Architektur vermischt, aber es gibt keine Hochhäuser, keine englischen Pubs und schon gar keine englischen Cafés oder deutsche Ballermänner*) ! Die Qualität der Ferienhäuser hier ist im Allgemeinen von einem höheren Standard, als man ihn normalerweise in Ferienorten an der Costa Brava findet, besonders wird Dir der allgemein solide Bau- und Ausstattungs-Standard gefallen.

Nach Süden ausgerichtet, an einem der geschützteren Orte der Costa Brava, findest Du ein kleines Hotel, das sich noch im Familienbesitz befindet, und einige kleine Restaurats/Bars, wo Du Dich bei einem Drink entspannen und etwas von der lokalen katalanischen Küche genießen kannst.

Der Strand selbst, der sich fast um die ganze Bucht erstreckt, ist sehr sauber und besteht fast ausschließlich aus feinem, goldenem Sand. Das kristallklare Wasser ist ideal zum Schwimmen, da der Strand, besonders auf der rechten Seite, in einem ziemlich sanften Winkel abfällt.
Das Wasser in dieser Gegend gilt als das reinste an der Küste, und es gibt viele andere schöne Strände in Reichweite. Nur ein paar Meilen nördlich findet man das Kap von Begur mit den Stränden von Fornells, Sa Tuna, Sa Riera und der unvergesslichen Landschaft von Aigua Blava. Dieses Gebiet besteht aus einer riesigen geologischen Masse, die in senkrechten Klippen zum Meer abfällt, und wegen der Höhe der Berge und der Dichte des Kiefernbewuchses hat das ganze Gebiet eine immense natürliche Schönheit.



Nur ein paar Kilometer südlich von Tamariu befindet sich das hübsche Dorf Llafranc, wo man ebenfalls einen ausgezeichneten Strand, einen kleinen Yachthafen und eine schöne, von Bäumen gesäumte Promenade mit mehreren ausgezeichneten Restaurants am Wasser vorfindet. Es gibt einfach so viele schöne Orte zu besuchen, aber für diejenigen, die sich weniger energiegeladen fühlen: setz Dich einfach an Tamarius schönen Strand und schau der Welt zu. Willkommen in Tamanu - dem Juwel in der Krone von Spaniens rauer Costa Brava!

Anreise...
Während des Sommers gibt es tägliche Linienflüge zum Flughafen von Gerona, der weniger als 30 Meilen entfernt ist, und das ganze Jahr über zahlreiche tägliche Flüge zum internationalen Flughafen von Barcelona, der mit dem Auto oder Bus etwa 2 Stunden von Tamanu entfernt ist.


*)
Der Ballermann wurde zum Synonym für eine besondere Art von Party. Zunächst gab es die "Balnearios": Kneipen direkt an den Stränden Mallorcas, die keine Namen, sondern nur Nummern hatten. Für das deutsche Partyvolk wurde es üblich, in die Nr. 6 zu gehen. Die Partys dort waren/sind legendär: exzessives Trinken von Sangria aus Eimern mit Strohhalmen. Sozusagen: viel Trinken bei strahlendem Sonnenschein mit dem entsprechenden Ergebnis: lautes Singen, Tanzen auf den Tischen, unhöflich sein. Das Gefühl war ein bisschen wie beim Apres-Ski. Das Problem war, dass die Deutschen das spanische Wort "Balnearios" nicht richtig aussprechen konnten oder wollten, also wurde es kurz: Ballermann. Auch das deutsche Verb "ballern" kann ein Synonym für Saufen sein. So wurde in Deutschland der Ballermann zum Synonym für eine solche Party-Locations, und heutzutage sogar für diese Art von Party.


PS: Hier noch ein paar Bilder:
Story # 3
1996 - das Jahr, in dem ich nach Tamariu kam
von Ade

Im Jahr 1996 feierte Stolli's Tauchbasis ihr 25-Jahr-Jubiläum - und "ganz nebenbei" übersiedelte ich zu Stolli nach Tamariu.
Stolli entschloss sich, die Gabriela nochmals von Grund auf restaurieren zu lassen - damit sie bis ans Ende seiner Tage durchhält -
"Gabriela hat es geschafft"!! - natürlich auch dank weiterer jährlicher Überholung durch Craig, Stolli und mich, dann mit und durch Maria und Tom :-)

Die aufwändige Restaurierung zog sich ab Oktober 1996 bis zum Saisonstart an Ostern 1997 hin.
Das Fotoalbum von damals ist außen ein wenig ramponiert, aber umso interessanter ☺

Kaum lag die wunderschöne Gabi rundum erneuert in der Bucht, gab es eines Nachts einen unerwarteten und von keinem (See-)Wetterbericht avisierten heftigen Sturm mit meterhohen Wellen, denen schließlich die ebenfalls nagelneue starke Bojenleine nicht stand hielt: das Boot wurde von der Brandung in die kleine Bucht unterm Hotel Hostalillo auf Felsen und Sand geschleudert.

Wir wurden mitten in der Nacht informiert, eilten runter an den Strand und sahen fassungslos die "Bescherung" - ein schrecklicher Anblick und Stolli kämpfte mit Löwenkräften um sein geliebtes Boot - versuchte, es irgendwo mit Tampen zu fixieren, damit die Wellen es nicht weiterhin als Spielball benutzen konnten. Irgendwann im Morgengrauen sass es im hoch angespülten Sand fest und der Sturm ließ nach.

Schnell war klar, dass das Boot nicht ohne großen Aufwand aus dieser misslichen Lage befreit werden konnte - auch nicht übern Seeweg wegen einiger schadhafter Stellen im Rumpf, wo die "Gabriela" gegen die Felsen geschlagen war...

So wurde am Wochenende in Windeseile eine Piste gebaut vom Hotel Tamariu über den Strand bis unters Hostalillo mit schweren Steinblöcken und darauf Kies. Viele Lastwagenladungen waren nötig, bis der "Weg" fest genug war für einen Tieflader, der dann nach 2 Tagen die Gabriela mittels einem langen Kran heben und aufladen konnte und sie wieder in die Werft brachte, in der sie in monatelanger Arbeit vorher überholt worden war. Nun stand wieder viel Arbeit an, aber Stolli war glücklich, dass sein Boot überhaupt gerettet war!

Auch dieses Fotoalbum könnt Ihr hier online durchblättern!

Wir hatten alle Hände voll zu tun, denn es blieb nicht viel Zeit bis zu seinem 60. Geburtstag am 3. Mai 1997. Es war ein großes Event geplant mit einer 3 tägigen Rallye in die Pyrenäen mit vielen langjährigen Freunden und Stammkunden, die jedes Jahr in Tamariu Urlaub machten.
Am Tag vor dem Festauftakt konnten wir die reparierte Gabriela von der Werft in San Feliu de Giuxols nach Tamariu überführen und an die Boje legen. Das wurde natürlich dann gleich ausgiebig gefeiert mit einer 2. Schiffstaufe und edlem Champagner - denn laut Stolli ist für das schönste Tauchboot der Costa Brava das Beste gerade gut genug...;-)

Dann hatten wir 2 Gründe richtig zu feiern: Stollis 60. und Gabrielas 70. - und beide wohlauf und bereit für viele weitere Jahre auf See!!
Stolli ist mit großer Begeisterung noch über 15 Jahre als Kapitän auf der Gabriela gefahren und hat sie dann vertrauensvoll an seine Nachfolger Tom + Mary weitergegeben mit dem Wissen, dass sie das Boot ebenso wertschätzen und pflegen wie er es viele Jahrzehnte gemacht hat.

So kommt mir zum Abschluss und zum 50-jährigen Jubiläum Stollis Motto in den Sinn:

"Lang lebe Stollis Tauchbasis und Gabriela"!!

Alles Gute für die Zukunft und ich freue mich immer sehr, wenn ich bei euch in der Tauchbasis und auf der Gabriela sein kann,

Eure  Ade


PS: und hier noch ein paar Bilder aus der Zeit, in der wir vier gemeinsam das Boot renoviert haben:
Story # 2
Wie es zwei Oberösterreicher nach Tamariu verschlug
von Tom

Immer mal wieder werden wir von Gästen gefragt, wie es uns eigentlich nach Tamariu verschlagen hat. Maria dachte, dass ein Newsletter im „Jubiläumsjahr“ vielleicht ein guter Anlass ist auch für uns einen Blick zurück zu werfen und etwas in Erinnerungen zu schwelgen, wie es kam dass zwei kleine Österreicher in die Ferne zogen …

Starten wir vielleicht noch im letzten Jahrtausend, sprich 1999.
3 Wichtige Ereignisse fanden statt:
Gegen Bill Clinton beginnt das Verfahren wegen Meineids im Zuge der Lewinsky Affäre, Günter Jauch moderiert die erste „Wer wird Millionär“ Folge und Maria und ich haben zusammengefunden.
Und nein, zu dem Zeitpunkt haben wir beide noch nicht getaucht. Relativ bald habe ich Ihr dann mitgeteilt dass sie sich darauf einstellen muss, dass ich irgendwann mal nach Spanien auswandern will. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht wirklich wann, wohin und was ich da machen wollte … aber man kann es ja mal zu Protokoll bringen.
Ich bin mir bis heute nicht sicher, wie sie meinen Geisteszustand damals eingeordnet hat, aber es hat sie offensichtlich nicht abgeschreckt.

Der Beginn unserer Taucherlaufbahn startete noch im selben Jahr bei unserem ersten gemeinsamen Urlaub in der Türkei. Meine beiden Kinder aus erster Ehe – Nina und Martin - waren dabei und haben uns bequatscht an einem Schnuppertauchen im Pool mitzumachen. Hat dann damit geendet, dass wir unseren türkischen CMAS* bei einem schweizer Tauchlehrer gemacht haben.
Beruflich waren wir beide zu dieser Zeit für einen Automobilzulieferer tätig. Maria wechselte dann in den Einkauf für einen Motorradhersteller (KTM).
Ein paar Jahre später wars dann wirklich so weit und wir haben Anfang 2003 gemeinsam beschlossen, dass wir nicht bis zu unserer Pensionierung in dem Trott bleiben und etwas Anderes versuchen wollen.

Da uns beiden die Taucherei Spass machte lag es nahe etwas in diesem Bereich zu suchen.
Jedoch hatten wir damals noch keineswegs im Sinn, eine Tauchbasis zu führen o.ä.
Wir wollten lediglich etwas zurückschalten und als Guides arbeiten. In der Zwischenzeit hatten wir CMAS *** gemacht und ca. 100 Tauchgänge auf dem Buckel.
Wir haben uns auch ein Jahr Zeit genommen um den Schritt gut vorzubereiten und zu entscheiden wo die Reise hingehen soll.

Die endgültige Entscheidung sollte auf der „Boot“ in Düsseldorf fallen wo wir mit einigen Tauchbasen Treffen vereinbart haben, mit denen wir schon im Vorfeld in Kontakt waren. Das war im Jahr 2004. Zur zeitlichen Zuordnung: das war auch das Gründungsjahr von Facebook – wie die Zeit vergeht  ;=)
Das erste Treffen auf der Messe hatten wir gleich mit Ade und Stolli. Die Chemie hat gleich gepasst sodass wir die weiteren Termine eigentlich nur mehr genutzt haben um unsere Entscheidung zu bestätigen, dass Tamariu unser Ziel sein sollte.

Gerne denken wir auch an das erste Treffen mit dem „gemeinen Schotten“ zurück, der stilgerecht im Schottenrock für Poseidon Calella am Stand war. James war damals noch Basenleiter in Calella und hatte mit Stolli einen Gemeinschaftsstand in Düsseldorf. Er war es auch, der später Maria dazu inspiriert hat, im Dirndlkleid am Stand für Aufmerksamkeit zu sorgen.

So, nun wußten wir zumindest wohin es ging. Nach Katalonien. Weder Maria noch ich waren vorher am spanischen Festland gewesen. Einige Grundkenntnisse der Sprache hatten wir uns schon vor ein paar Jahren in einem Abendkurs angeeignet, aber das war noch sehr rudimentär. Das Weitere sollte per „learning by doing“ dazukommen.

Ein paar Wochen hatten wir dann noch für die letzten Vorbereitungen. Dann war es soweit und am 28.April um 6 Uhr morgens ging es mit unserem bis unters Dach vollgepacktem Kombi richtung Süden. Nach einer Zwangspause in Italien wegen defektem Turbo kamen wir am 30.April abends in Tamariu an.
Das war der Start in eine sehr aufregende und abwechslungsreiche Zeit.
Aber das ist eine andere Geschichte …


Story # 1
UPS für Mary
von Uwe Kiehl, September 2010

Eine nicht alltägliche Gehäuseauslieferung:

UPS for Mary

Schon lange träumt Maria von einer Unterwasserfotoausrüstung. Klein, handlich und hochwertig soll sie sein. Mit Makro, bis hin zum Fisheye Objektiv möchte sie auf Unterwasserfotopirsch gehen, um die Schönheiten in der Bucht von Tamariu (Spanien) auf den Chip zu bannen.
 
Im Sommer 2010 war es dann endlich soweit und Maria hat nach langem Überlegen ihre Bestellung aufgegeben.  Es wurde geordert, eine EOS 550D mit einem 60 mm und 100 mm Makro, ein Zoomobjektiv mit 18 mm - 55 mm Brennweite und als Weitwinkelobjektiv das 10 mm bis 17 mm Zoom von Tokina. Für Landaufnahmen über Wasser sollte es eine 55 mm – 250 mm Zoomoptik sein.
Komplettiert wurde die Kamera mit einem Unterwassergehäuse von UK-GERMANY, mit 45 ° Sucher, und allen notwendigen Planports, Zwischenringen, Domeport  und einem  Subtronic PRO 160 E-TTL Blitz.

Die Tage gingen ins Land und sehnsüchtig wartete Maria auf die Lieferung, die Uwe Kiehl per UPS für den 18.09.2010 zugesichert hatte.
Was Maria aber zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnte, Uwe hat mit Ade telefoniert und ihr mitgeteilt, dass er mit Stefan persönlich nach Tamariu kommt, um Maria die Ausrüstung zu überbringen. Das Besondere dabei: die Übergabe ist unter Wasser geplant und niemand soll vorher von diesem Vorhaben wissen. Eine echte Überraschung.
 
Für Ade beginnt nun eine logistische Meisterleistung. Gilt es doch das Wochenende, besonders den 12.09. so zu planen, dass sie mit Maria zu einem bestimmten Zeitpunkt und unter dem Vorwand, ein neues Seepferdchen entdeckt zu haben, in der Bucht tauchen geht.  Nur so ist sicher gestellt, dass Uwe und Stefan Ade und Maria unter Wasser nicht verfehlen.
 
Am 12.09. um 04.00 Uhr morgens, machen sich Stefan aus Darmstadt und Uwe von Limburg aus auf die Fahrt zum Flughafen Frankfurt-Hahn. Um 06.05 Uhr hebt der Flieger pünktlich ab und bringt die beiden innerhalb von 2 Stunden nach Girona. Mit dem zuvor gebuchten Mietwagen erreichen die beiden, bei sehr schönem Wetter, um 09.00 Uhr Tamariu und treffen sich dort mit Ade zum Frühstück, um den Plan für die Übergabe noch einmal genau zu besprechen.

Nachdem Maria den Hafen mit dem Boot verlassen hat, wird die Ausrüstung für Uwe und Stefan zusammengestellt und auf der Basis versteckt.
Schnell weiht Ade ein tauchendes Pärchen in den Plan ein, sie sollen Maria nach deren Rückkehr vom Bootstauchgang, über die Sichtung des neuen Seepferdchens berichten.
Gegen Mittag ist Marias neue Ausrüstung tauchfertig.
Die EOS 550 D ist mit dem 100 mm Makro bestückt, und der Blitz ist positioniert und einsatzbereit.

Um 13.45 Uhr ist es dann endlich soweit. Unbemerkt beobachten Stefan und Uwe aus sicherer Entfernung, wie sich Ade und Maria auf den Weg zu Bucht machen. Noch während Stolli ein paar Bilder von Ade und Maria schießt, bereiten sich Stefan und Uwe für den Tauchgang vor und begeben sich zum Steg, um unmittelbar darauf auch ins Wasser zu springen.
Die Sicht ist fantastisch, so dass bereits nach zwei Minuten Ade und Maria suchend über der Seegraswiese auszumachen sind. Langsam tauchen die beiden Männer näher. Maria ist so mit der Suche nach dem Seepferdchen beschäftigt, dass sie die beiden näher kommenden Taucher erst im letzten Moment wahrnimmt.
 
Uwe rollt vor Maria ein vorbereitetes Schriftstück aus.  ---Foto UPS for Mary--- schließlich war die Lieferung per UPS angekündigt ;-)
Nachdem Maria die Zeilen gelesen, aber noch nicht so recht den Sinn erkannt hat, überreicht Uwe das Unterwassergehäuse, so dass Maria ihren eingravierten Namen auf der Rückseite lesen kann. Erst jetzt realisiert Maria was gerade gespielt wird. Die Überraschung ist perfekt und gelungen.

Schnell findet sich Maria mit dem Gehäuse zurecht und los geht’s auf  Seepferdchenjagd.  Ein Tintenfisch, ein Flughahn und einige kleine Fische müssen erst einmal als Modelle herhalten, bis Seepferdchen PETRA freischwimmend ihre Kreise zieht. Gerade so, als ob es gewusst hätte, dass Maria mit ihrer neuen Kamera auf Fotopirsch ist. Maria vergisst Raum und Zeit, und so grenzt es an ein Wunder, dass nach dem Verlassen des Wassers noch Luft in der Flasche ist.
 
Wieder an Land, kann Maria ihrer Freude freien Lauf lassen und alle freuen sich mit ihr. Auf der Basis geht dann die unerwartete „Bescherung“ weiter, denn sie bekommt noch die restliche Ausrüstung und kann auch gleich die ersten Bildergebnisse begutachten.
 
Natürlich wird nach dem Tauchen noch gefeiert und der unvergessliche Tag findet im Restaurant einen genussvollen Ausklang. Bereits am nächsten Tag sind Uwe und Stefan wieder auf dem Flug nach Hause und denken zufrieden an die gelungene Aktion.

Glückwünsche

Hallole,
wir gratulieren ganz herzlich zu 50 Jahren Tauchbasis. Wir haben Bilder
gefunden und wollten sie euch schicken; leider haben wir es nicht
hingekriegt, aber wir lassen nicht nach.
Liebe Grüsse aus dem Schwabenland von
Christa und Klaus



Liebe Maria, lieber Thom

Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag von Stolli’s Tauchbasis. Dann sind wir ja gleich alt 😉
Nun drücke ich ganz fest die Daumen, dass wir euch im Mai beim Meeresbiologie-Seminar wieder sehen. Da können wir ja dann den 50sten und den 10ten des Seminars zusammen feiern 😉
Beste Grüsse und bleibt gesund,

Jochen


Per molts anys família Stollis!!!
Nil

Besondere Glückwünsche zu diesem stolzem Jubiläum!

Ihr, Maria und Tom, dürft Euch zu Recht diesen Anlass adaptieren,
da Ihr die Basis im Geiste Stolli´s weitergeführt und Modernisierungen
-wenn eben möglich - unter Wahrung der Tradition vorgenommen habt.
Mit ganz herzlichen Grüßen
​​​​​​​Wolfhard
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